Iren Nigg
Autorin


Mmh! Bio:

Iren Nigg, geboren! 1955 auf dem Kanapee in der Sax 211 in Schaan/Liechtenstein lebt! (Der Rest: à suivre)


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10 Fragen, 1 Antwort …


›Der Kleine Prinz‹ hat mir ein Ahle gegeben: Die großen Leute wollen oft so vieles wissen, das ihnen gar nichts hilft, nichts nützt! das keine Wolke zum Verschwinden und keine Blume zum Leuchten bringt. Gäll no. Der Fuchs sagte: Apprivoise-moi! Da habe ich ihnen ›Das schönste Haus‹ gegeben ~ mit herzeligem Dank:

Das schönste Haus
Das schönste Haus der Welt: der freie Himmel ~ ich bin! und Atem ist und Grün und Blau, und blond die Gräser und kupferrot, Glück! kommt von den Vöglein. Der freie Himmel, ich bin ~ kann niemand fallen aus dem All, nicht mal eine Mücke. Ist alles gut.

© Iren Nigg, 2009

(Aus meinem Manuskript ›Fliegenpfötchen‹, unveröffentlicht)




Bücher 

Man wortet sich die Orte selbst

(ISBN: 978-386142395; nur noch antiquarisch erhältlich)

Sprachspielerisch im ursprünglichsten Sinn ist die Prosa von Iren Nigg. Man merkt den Texten an, wie viel Spaß die Autorin am phantasievollen Spiel mit Wortbedeutungen, grammatikalischen Strukturen, Sprachmelodien und Rhythmen hat. Bei Iren Nigg kann man erleben, wie die Freiheit der Sprache, ja, die Freiheit der Dichtung, in ihren Anfängen einmal ausgesehen haben mag, bevor damit angefangen wurde, sie zu reglementieren und ihr Fesseln anzulegen.

›Man wortet sich die Orte selbst‹ wurde 2011 mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet.




Lesung und Diskussionsrunde mit Iren Nigg



Weitere Publikationen (Auswahl):

  • Leichtsitz|Tanz der Birke. In: 15|10. Jahrbuch 10 des Literaturhauses Liechtenstein. Triesen 2016
  • Човек сам словотвори местата си (Man wortet sich die Orte selbst, Bulgarisch), 2014
  • Maga szavasitja helyeit az ember (Man wortet sich die Orte selbst, Ungarisch), 2013
  • Зборообразувајќи ги местата (Man wortet sich die Orte selbst, Mazedonisch), 2013
  • Kurzprosa (19 Texte). In: Land Sichten II. Triesen 2005
  • Kurzprosa. In: 500 Jahre Alpgenossenschaften Schaan, 2003 
  • Mein Land. Prosa. Roman Banzer Verlag, Triesen 2002
  • Impromptu. Schichtwechsel, Vaduz 1996
  • Kurzprosa in verschiedenen Literaturzeitschriften in Deutschland, Österreich und der Schweiz (zuerst 1987 in ›Allmende 15‹, zuletzt 1993 in ›orte‹)
  • Ein Zimmer für mich allein. In: Leben, Lieben, Leiden im Büro. Rotpunktverlag, Zürich 1991
  • Kurzprosa im ›Liechtensteiner Almanach‹, 1987 und 1989
  • Fieberzeit. Kurzprosa. Edition Isele, Eggingen 1988
  • Mai. Eigenverlag, Schaan 1987