Markus Meier
Autor

Bio-bibliografische Angaben

Der Vaduzer Autor Markus Meier, geboren 1958, ist als selbstständiger PR-Fachmann, Kommunikationsberater und Publizist tätig. Wie bereits seine Großmutter, die bekannte Mundartdichterin Ida Ospelt-Amann, schreibt er seine Werke größtenteils im Dialekt. Von Meier erschienen sind u. a. der Gedichtband ›Wia diar dr Schnabel gwaxa ischt‹, die Mundart-CD ›Dr Liachtaschtaaner‹ oder etwa die Gedichtbände ›Lampafiaber‹ und ›Met Ross und Waga‹. Außerdem ist Markus Meier Gründer, Herausgeber und Redakteur des Liechtensteiner Alpen-Magazins ›Panorama‹.


Wie verläuft Dein Schreibprozess?
Meine Schreibprozesse sind so vielfältig wie die Anzahl Buchstaben im Alphabet. Ich schreibe am PC, auf dem Sofa, im Auto, im Zug, auf dem WC, in der Badewanne, vor dem Fernseher oder im Bett, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Gerne auch bei einem Glas Wein …

Hast Du eine bestimmte Autorin, einen bestimmten Autor als Vorbild?
Hm … Nicht wirklich. Es gibt verschiedene, die ich gerne mag, aber keine hervorragende Person.

Welches ist Dein Lieblingsbuch?
Den ›Schellen-Ursli‹ liebe ich seit meiner Kindheit.

Welches ist Deine liebste literarische Figur?
Old Shatterhand alias Karl May. Sein Charakter und seine Prinzipien faszinieren mich.


Hast Du eine ganz bestimmte Lieblingsstelle in einem Buch?
Da fällt mir im Moment nicht wirklich etwas ein.

Wie sehen Deine Schreibpläne für die Zukunft aus?
Ich habe viele Ideen im Kopf. Diese versuche ich in nächster Zeit umzusetzen. So etwa Alltagsgeschichten aus Vaduz und ähnliches mehr.

Nach welchen Kriterien wählst Du Deine Geschichten aus?
Ich schreibe für mich genauso wie im Auftrag oder für den Markt. Ich suche weniger aktiv nach Geschichten, sondern lasse mich von früheren oder aktuellen Ereignissen, von Episoden oder von Alltagskomik inspirieren.

Kennst Du Deine Charaktere in- und auswendig?
Nein. Aber weitgehend.

Wer sind Deine ersten Probeleser?
Früher habe ich meine Gedichte gerne meinen Eltern vorgelegt, heute sind es meine Freundin, meine Söhne und Bekannte im engeren Umfeld.

Gibt es Genres oder Textgattungen, an die Du Dich nicht wagst oder die Dich nicht interessieren?
Grundsätzlich fürchte ich mich vor nichts. Aber man muss schon realistisch bleiben, wenn es beispielsweise um wissenschaftliche Texte geht. Da kann man oft nur mit Zitaten arbeiten oder Quellen angeben. Sich ›mit fremden Federn schmücken‹ ist ein No-Go!























Bücher 

Damals … Vaduz im 20. Jahrhundert. Ein Bildband von Markus Meier

Der 2020 erschienene Bildband ›Damals … Vaduz im 20. Jahrhundert‹ zeigt auf rund 170 Seiten die Entwicklung von Vaduz in Bildern. Dank zahlreicher Fotografien, die Vaduz im Laufe von 100 Jahren festgehalten haben, war es möglich, einen repräsentativen Querschnitt durch die Bau- und Siedlungsgeschichte des Hauptorts von 1900 bis 2000 in vier Kapiteln vorzulegen.


Met Ross und Waga. Gedichte aus Liechtenstein

Die Titelgeschichte im Gedichtband beschreibt eine imaginäre Rundfahrt »met Ross und Waga« durch das Vaduz der 1960er-Jahre. Sie führt vom Mühleholz über das Oberdorf ins Mitteldorf. Von dort durch die Herrengasse und das Äule ins Heiligkreuz, bevor die Fahrt durchs Städtle vor dem Rathaus endet.  


Lampafiaber. Gedichte aus Liechtenstein

In ›Lampafiaber‹ beschreibt der Autor, wie er sich vor einem seiner zahlreichen Auftritte fühlt. Das Buch enthält ausschnittsweise humorvolle Vorträge, die Markus Meier an Fastnachtsanlässen, bei Geburts- oder Hochzeitsfesten zum Besten gibt.














Wia diar dr Schnabl gwaxa ischt

(ISBN: 3-9521584-0-2)

Das Erstlingswerk von Markus Meier enthält Gedichte, die den Alltag und sein Umfeld beschreiben. Die Gedichte basieren teilweise auf eigenen Erfahrungen des Autors, teilweise sind es reine Fantasie-Konstrukte.