Sigvard Wohlwend
Autor


Bio-bibliografische Angaben

Sigvard Wohlwend arbeitet als freier Journalist und betreibt in Liechtenstein ein Büro für Kommunikationsberatung. Im Oktober 2011 erschien im Berliner Rotbuch Verlag sein Sachbuch ›Der Datendieb – Wie Heinrich Kieber den größten Steuerskandal aller Zeiten auslöste‹. Gemeinsam mit Sebastian Frommelt realisierte Wohlwend die Dokumentarfilme ›Der letzte Berg‹ (2004), ›Kicken für die Krone‹ (2008) und ›Heinrich Kieber – Datendieb‹ (2010). Von 1995 bis 2001 arbeitete Wohlwend unter anderem als Wirtschafts- und Liechtensteinkorrespondent für das Schweizer Radio und publizierte regelmäßig in führenden Schweizer Printmedien wie ›Tages-Anzeiger‹, ›Handelszeitung‹, ›NZZ am Sonntag‹.



Trailer Heinrich Kieber – Datendieb

  


Bücher 

Der Datendieb. Wie Heinrich Kieber den größten Steuerskandal aller Zeiten auslöste

(ISBN: 978-3867891455)

Als Heinrich Kieber dem BND eine Raubkopie mit geheimen Kundendaten der liechtensteinischen LGT Treuhand per E-Mail anbietet, läutet er damit das Ende der Schwarzgeldparadiese Liechtenstein und Schweiz ein. Der gewiefte Hochstapler, der seit frühester Jugend ein bewegtes Doppelleben führte, verkauft die Informationen auch an die Steuerbehörden der Vereinigten Staaten, Australiens und Großbritanniens – für eine neue Identität und viele Millionen Dollar. Sein Fall, minutiös rekonstruiert, liest sich spannender als jeder Thriller. Zwei Jahre recherchierte der Autor in neun Ländern, sprach mit Verwandten und Freunden, befragte Staatsanwälte, rekonstruierte minutiös den Datendiebstahl, bis das Phantom Heinrich Kieber ein Gesicht erhielt: ein Heimkind, das sich reiche Eltern erfindet. Ein Blender, der der Freunde um Unsummen prellt. Ein Betrüger, der den Landesfürsten erpresst. Und ein Hochstapler, der im Alleingang das Liechtensteiner und das Schweizer Bankgeheimnis knackt.


Videos 

Heinrich Kieber – Datendieb

(ASIN: B003YCPFF6)

Heinrich Kieber stahl die Kundendatenbank der Treuhandfirma des Fürsten von Liechtenstein und verkaufte sie 2008 für über vier Millionen Euro und eine neue Identität dem deutschen Bundesnachrichtendienst. Dabei führte Heinrich bereits seit frühester Kindheit an ein bewegtes Doppelleben: der Außenseiter aus dem Heim, seine Jugend als Ausreißer seine Hochstapeleien und Betrügereien in Deutschland, Neuseeland und Australien, seine Entführung in Südamerika, seine Verbrechen in Spanien. Schließlich erpresst Heinrich mit den gestohlenen Kundendaten den Fürsten von Liechtenstein. ›Heinrich Kieber – Datendieb‹ ist die Geschichte des Mannes, der weltweit Steuersünder verriet und damit das Ende des Bankgeheimnisses in Liechtenstein und der Schweiz einläutete.


Data Thief – Heinrich Kieber

(ASIN: B004YWKBW2)

It was the worst catastrophe imaginable for the discreet Liechtenstein trustees and their international clientele: Heinrich Kieber, an employee of the Princely trust company LGT, illegally copied the firm’s entire client database and in 2008 sold the stolen data to the German intelligence agency BND, the US Internal Revenue Service, the Australian Taxation Office, and British authorities. In return he was paid several million euro, as well as a new identity, new passports, and a safe haven by one of the grateful governments. For the finance ministers of the world, Heinrich Kieber is a hero – for the wealthy Liechtensteiners, a traitor. But who is Heinrich Kieber really? Since his earliest childhood, Heinrich led an eventful double life: the outsider from a children’s home, his youth as a runaway, his cons and frauds in Germany, New Zealand and Australia, his kidnapping in South America, his crimes in Spain. Finally, Heinrich uses the stolen bank data to blackmail the Reigning Prince of Liechtenstein.

›Data Thief – Heinrich Kieber‹ is the story of the man blowing the whistle on tax evaders worldwide and cracking bank secrecy in Liechtenstein and Switzerland.



Weitere Veröffentlichungen 

(Auswahl)

  • Eine Bank in Liechtenstein. In: All Hennaschess. von und zu witz. Jahrbuch 5 des Literaturhauses Liechtenstein. Triesen 2011.