Literaturveranstalter in Liechtenstein

Literaturveranstalter in Liechtenstein



Die IG Wort – Autorenverband Liechtenstein ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Vaduz. Die „IG Wort“ versteht sich als repräsentative Interessengemeinschaft liechtensteinischer Literaturschaffender. Sie fördert deren Entwicklung, unterstützt deren Anliegen und Aktivitäten, engagiert sich für die Verbreitung ihrer Werke und setzt sich für optimale Rahmenbedingungen ein. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Kulturlandschaft Liechtensteins.



Die Liechtensteinische Landesbibliothek sammelt und vermittelt Geschriebenes, Klingendes und Bildliches für Studium, Information und Unterhaltung. Sie gliedert sich in eine Freihand- und eine Magazinbibliothek. In der Freihandbibliothek im 2. und 3. Obergeschoss finden Sie eine umfangreiche Belletristik- und Nonbook-Abteilung sowie einen großen Sachbuchbereich. In einer speziellen Abteilung befindet sich eine Literaturauswahl zur liechtensteinischen Landeskunde. Abgerundet wird die Freihandbibliothek mit einer Kinder- und Jugendabteilung. Die Liechtensteinische Landesbibliothek richtet zudem in unregelmäßigen Abständen Lesungen, Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen rund um das Thema Literatur aus.



Die Liechtensteiner Buchtage sind ein langfristiges Projekt, an dem sich zahlreiche Akteure aus verschiedenen Bereichen der Literatur, Kunst, Wirtschaft und Bildung beteiligen. Zur breiten Trägerschaft gehören die Kulturstiftung Liechtenstein, das liechtensteinische Amt für Kultur, die Liechtensteinische Landesbibliothek sowie das Schulamt des Fürstentums Liechtenstein. An den Buchtagen werden jährlich diverse Aktionen wie etwa Buchpräsentation und Lesungen durchgeführt.





Das Literaturhaus Liechtenstein besteht seit dem 24. August 2001. Der Verein bezweckt die Vernetzung in Liechtenstein und ins Ausland mit anderen Literaturhäusern und Organisationen, die auf dem Gebiet der Literatur tätig sind. Zum Repertoire des Literaturhauses gehören Veranstaltungen wie Lesungen, Gespräche und Kritikrunden. Normalerweise finden die Veranstaltungen im TAK Theater Liechtenstein in Schaan statt, bisweilen auch im Kunstmuseum Vaduz. Hervorzuheben sind das jährlich herausgegebene Jahrbuch und die Eigenproduktionen, die im TAK aufgeführt werden.



Die Homepage des Literatursalons bietet ein umfassendes Informationsangebot zur Liechtensteiner Literaturszene. Mehrere Autorinnen und Autoren, die bereits bei den Literatursalon-Veranstaltungen zu Gast waren bzw. deren Werke präsentiert wurden, werden mit ihren eigenen Autoren-Sites vorgestellt.

Dabei gewähren Interviews einen Einblick in das Schaffen dieser Literaten, von denen jeder einzelne mit biografischen Angaben und einem Porträtfoto präsentiert wird. Zusätzlich werden die wichtigsten Publikationen der Schreibenden mit Abbildungen der Buchcover und Inhaltsangaben dargestellt. Sofern vorhanden, wurden auch Youtube-Videos und andere Multimedia-Links zu Facebook-Profilen, Autorenwebseiten oder Blogs in die Homepage eingebettet.



Die Liechtensteiner Literaturtage wurden 1991 durch Roman Banzer initiiert. Der damalige, in unregelmäßigen Abständen durchgeführte „Bücherfrühling“ wurde ab 1998 alle zwei Jahre durch die ArGe Lielit (Mathias Ospelt und Hansjörg Quaderer) als „Liechtensteiner Literaturtage“ durchgeführt. Das Literaturwochenende im Haus Stein Egerta in Schaan wird im Frühsommer ausgetragen und steht jeweils unter einem thematischen Akzent. Eingeladen werden Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.




Der PEN-Club Liechtenstein ist ein autonomes PEN-Zentrum der internationalen Schriftstellervereinigung PEN (Abkürzung für: „Poets, Essayists, Novelists“). Die Gründercrew bestand aus 21 Autoren, die sieben Nationen repräsentierten. Aktuell (Stand Oktober 2014) hat der Club 35 Mitglieder. Als Präsidentin amtet Antje Landshoff-Ellermann, Sekretär ist Mathias Ospelt. Zu den Aktivitäten des Clubs zählen u.a. Lesungen und die Vergabe des „Liechtenstein-Preises“, der an so bekannte Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel Michael Donhauser und Marica Bodrožić vergeben wurde.


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