Literatursalon 4

Am 14. September 2012 um 19:30 Uhr fand der 4. Liechtensteiner Literatursalon in der Liechtensteinischen Landesbibliothek in Vaduz statt. Der Abend stand unter dem Thema ›Geschichten aus der Großstadt‹. Den Initiatoren war es eine Freude, folgende Literaten vorstellen zu dürfen:

Die Teilnehmenden der 4. Veranstaltung im Selbstporträt:

Simon Deckert
Simon Deckert, geboren 1990 in Feldkirch und aufgewachsen in Liechtenstein, schreibt Kurzgeschichten und Songs. Seit seiner Gymnasialzeit ist er in verschiedenen Theatergruppen (u. a. ›Whos afraid of Virgin Woolfgang?‹) und Bands tätig – als Schauspieler, Schlagzeuger und Pianist. Nach der Matura folgte ein Jahr als Student der Anglistik und der Philosophie in Zürich, wo er Mitglied der English Drama Group war. Er hat im Volkstheater Wien gearbeitet und von April bis Dezember 2010 die monatliche literarische Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich geschrieben. Seine Texte wurden in Jahrbüchern des Literaturhauses Liechtenstein veröffentlicht; Simon Deckert gewann den Schreibwettbewerb des Thuner Literaturfestivals Literaare 2011; außerdem verschiedene Auftragsarbeiten für die Hochschule der Künste Bern. Seit 2009 ist er Student am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel.

Brigitte Hasler
Brigitte Hasler, geboren 1944, ist vor allem als Kunstschaffende bekannt, die sich mit Malerei, Druckgrafik und der Fotografie beschäftigt. Zentraler Aspekt in ihrem Schaffen ist der Gegenstand und dessen zunehmende Auflösung, so gesehen zum Beispiel bei ihren Projekten zum metaphorischen Stellenwert des Staubes. Hasler war die zweite Ateliersstipendiatin im Residenzatelier des Fürstentums Liechtenstein in Berlin. Ergänzend zu ihren künstlerischen Werken beschäftigt sie sich mit der Lyrik: 2003 erschien mit dem Band ›Scheitelstunde‹ ein Buch mit ihren Gedichten, in denen sie sich mit dem Wandel, mit dem Fließenden, dem niemals Konstanten beschäftigt. Zurzeit widmet sich Brigitte Hasler vermehrt der konkreten Poesie.

Armin Öhri
Der Ruggeller Autor Armin Öhri, geboren 1978, schreibt hauptsächlich historische Kriminal- und Abenteuerromane. Wiesen seine Erzählungen ›Das Nachtvolk‹ und ›Die Entführung‹ noch eine liechtensteinische Thematik auf, so wandelte Öhri in seinem nächsten Werk, dem im renommierten Gmeiner-Verlag veröffentlichten Roman ›Sinfonie des Todes‹, auf den Spuren der Wiener Moderne. Im 4. Literatursalon wird Armin Öhri nun seinen neuen Roman ›Die dunkle Muse‹ vorstellen, den ersten Band einer Kriminalroman-Reihe um den jungen Tatortzeichner Julius Bentheim, der im Berlin der 1860er-Jahre ermittelt. 






(Armin Öhri, Brigitte Hasler, Simon Deckert, Daniel Batliner)


















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