Literatursalon 7

Am 24. Mai 2013 um 20:00 Uhr fand in der Kulturstüdtlimühle in Buchs eine Lesung mit 5 Liechtensteiner Literaten statt.


Die Teilnehmenden im Selbstporträt:

Jens Dittmar
Jens Dittmar, geboren 1950 und wohnhaft in Balzers, arbeitete als Verlagslektor, Dramaturg und Geschäftsführer im Kulturbereich. Er hat mehrere Werke herausgegeben, darunter die Anthologie ›Lyrik aus Liechtenstein. Von Heinrich von Frauenberg bis heute‹. 2010 erschien sein erster Roman ›Basils Welt‹, dem 2011 der Erzählband ›Als wär’s ein Stück Papier‹ folgte. Sein aktuellster Titel ist der Roman ›Sterben kann jeder‹, 2012.

Brigitte Hasler
Brigitte Hasler, geboren 1944, ist vor allem als Kunstschaffende bekannt, die sich mit Malerei, Druckgrafik und der Fotografie beschäftigt. Ergänzend zu ihren künstlerischen Werken beschäftigt sie sich mit der Lyrik: 2003 erschien mit dem Band ›Scheitelstunde‹ ein Buch mit ihren Gedichten, in denen sie sich mit dem Wandel, mit dem Fließenden, dem niemals Konstanten beschäftigt. Zurzeit widmet sich Brigitte Hasler vermehrt der konkreten Poesie.

Kurt J. Jaeger
Der Liechtensteiner Autor Kurt J. Jaeger, geboren 1935, hat als Buschpilot im tropischen Afrika und später als Linienpilot viele exotische Länder bereist. Die Abenteuer, die er auf Safaris in entlegenen Gebieten Afrikas oder als Reisender in abgeschiedenen Erdteilen erlebte, prägten ihn und flossen als autobiografische Züge in seine erzählenden Werke ein. Zuletzt publiziert wurden die Romane ›Das Bugatti-Dossier‹ und ›Shakiso – Gold des Negus‹ sowie der Erzählband ›Und immer lockt das Wild. Heitere Jagdgeschichten‹.

Roswitha Schädler-Risch
Die liechtensteinische Künstlerin und Autorin Roswitha Schädler-Risch, 1939 im heutigen Landesmuseum in Vaduz geboren, erfand bereits in Kindheitstagen Geschichten für ihre jüngeren Geschwister. Sie veröffentlichte in verschiedenen Lyrik-Anthologien und schrieb für das Frauenstimmrecht-Jubiläumsjahr 1994 das Theaterstück ›D’ Liachtaschtaneri‹. 2009 erschien zu ihrem 70. Geburtstag ›dütsch und anderscht‹, ein Band mit Gedichten, Zeichnungen und Bildern.

Sigvard Wohlwend
Sigvard Wohlwend arbeitet als freier Journalist und betreibt ein Büro für Kommunikationsberatung. Im Oktober 2011 erschien im Berliner Rotbuch Verlag sein Sachbuch ›Der Datendieb – Wie Heinrich Kieber den größten Steuerskandal aller Zeiten auslöste‹. Von 1995 bis 2001 arbeitete Wohlwend unter anderem als Wirtschaftskorrespondent für das Schweizer Radio und publizierte regelmäßig in führenden Schweizer Printmedien wie ›Tages-Anzeiger‹, ›Handelszeitung‹, ›NZZ am Sonntag‹.






(v.l.n.r.: Sigvard Wohlwend, Armin Öhri, Roswitha Schädler-Risch, Jens Dittmar, Kurt J. Jaeger. Es fehlt Brigitte Hasler)


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