Elia Deplazes

Herausgeber, Autor

Bio-bibliografische Angaben

Elia Deplazes, Jahrgang 1989, lebt seit seiner Geburt in Liechtenstein. Als Co-Leiter der Organisation WRITE unterstützt er junge Schreibbegeisterte. Die erste Anthologie des Schreibworkshops erschien 2014 unter dem Titel ›Im Sog der Gefühle‹, eine zweite folgte 2016. Derzeit arbeitet Elia Deplazes an einem Gemeinschaftsprojekt, und zwar an einer Tetralogie im Genre Liebesroman.

Heraugeberschaften (Auswahl)

Verweht

ISBN: 978-3-86196-643

Ob die Gutmütigkeit eines Kindes, das Beobachten eines Mannes in seiner Tat oder die Geduld und Hingabe, eine Ente gesund zu pflegen – unser Leben besteht aus unterschiedlichen Momenten.

Oft sind sie vorbei, ehe wir sie wirklich erkennen. Wie das verwehte Samenkorn einer Pusteblume im Wind. Im Nachhinein erinnern wir uns daran. An die glücklichen, die traurigen oder die lustigen Momente. An Vergangenes, das uns ausmacht.

Menschen sind Individuen und genauso individuell ist dieses Buch. 29 verschiedene Geschichten, geschrieben von unterschiedlichen Menschen, geben Einblicke ins Leben und dessen reiner Form der Momente.

Mit Texten von Martina Eberle, Claudia Huber, Carmen Sopelsa und Gabriela Nägele. Herausgegeben von Jacqueline Frick und Sonja Wehrli mit Unterstützung von Erasmus Plus.

Im Sog der Gefühle

ISBN: 978-3-86196-310-3

Ob Liebe, Trauer, Angst, Verlegenheit, Freude oder Einsamkeit. In diesem Buch sind alle Emotionen miteinander vereint.

Acht Kurzgeschichten, von jungen Hobbyautorinnen verfasst, entführen den Leser in eine Fantasiewelt, lassen ihn das Leben durch eine rosarote Brille sehen, gefrieren ihm vor Schreck das Blut in den Adern oder führen ihn durch die afrikanische Savanne.

Jede Geschichte, individuell und sorgfältig verfasst, lässt einen wahren Sog von Gefühlen entstehen, der einen im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr loslässt.

Mit Texten von Sophia Quaderer, Jasmin Vogt, Carmen Hungerbühler, J. E. Romeo, Petra Büchel, Tanja Krässig, Lorena Bacchi und Martina Freund. Herausgegeben von Jacqueline Frick und Sonja Wehrli.

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Sich unterhalten und unterhalten lassen. SAL – Saal am Lindaplatz in Schaan. In: Liechtenstein. Klein, aber oho. Lieblingsplätze zum Entdecken. Meßkirch 2016.

  • ›Wo ma sich trefft‹. Freizeitanlage Grossabünt in Gamprin. In: Liechtenstein. Klein, aber oho. Lieblingsplätze zum Entdecken. Meßkirch 2016.

  • Enduria. Der Beginn einer Bestimmung. Fahrwangen 2012. (Nur noch antiquarisch erhältlich.)

10 Fragen

Hast Du eine bestimmte Autorin, einen bestimmten Autor als Vorbild?

J. R. R. Tolkien.

Wie verläuft Dein Schreibprozess?

Wenn ich schreibe, dann oft zu Hause oder an einem Ort, an dem ich mich wohlfühle. Schreiben ist für mich ein leidenschaftliches Hobby, dem ich nicht für den Verlag nachgehe, sondern rein für mich. Ich habe keinen Tagesrhythmus. Selbstverständlich habe auch ich mit Schreibblockaden zu kämpfen. Hierbei hilft es mir stark, die Sache einfach mal beiseitezulegen und alles aus der nötigen Distanz zu betrachten.

Welches ist Dein Lieblingsbuch?

Zurzeit habe ich kein Lieblingsbuch. Durch das Schreiben komme ich selten zum Lesen.

Welches ist Deine liebste literarische Figur?

Meine eigene: Ethan Connor West. Ich habe mit dieser Figur ein Jahr lang zusammen gearbeitet und bin fasziniert, wie sie sich über die vier Bücher hinweg entwickelt hat.

Hast Du eine ganz bestimmte Lieblingsstelle in einem Buch?

Nein.

Wie sehen Deine Schreibpläne für die Zukunft aus?

Gerade wird der Vertrag für meine vierteilige ›Life Story‹ unterzeichnet. Eine Science-Fiction-Geschichte ist mit meiner Kollegin geplant.

Nach welchen Kriterien wählst Du Deine Geschichten aus?

Ich schreibe definitiv für mich selbst. Sicher frage ich mich auch, ob meine Geschichte auf dem Markt Potenzial hat. Trotzdem bestimmt dies nicht meine Entscheidung. Meist wähle ich auch keine Geschichte aus. Ich erfinde eine fiktive Person. Der Rest kommt von selbst.

Kennst Du Deine Charaktere in- und auswendig?

In- und auswendig ist vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Meine Protagonisten kenne ich am Anfang der Geschichte nur flüchtig. Es ist wie in einer Beziehung, in der man laufend etwas Neues erfährt. Auf jeden Fall finde ich meine Figuren sehr spannend und es ist immer wieder amüsant, deren Entscheidungen mitzuerleben.

Wer sind Deine ersten Probeleser?

Meine engsten Freunde und meine Mutter.

Gibt es Genres oder Textgattungen, an die Du Dich nicht heranwagst oder die Dich nicht interessieren?

Krimis – die liegen mir nicht. Und ich schreibe kaum Gedichte.

Urheberrechtsnachweis:

Texte und Bilddateien: ZVG Elia Deplazes