Am 27. März 2026 um 19:30 Uhr findet der 32. Liechtensteiner Literatursalon in der Liechtensteinischen Landesbibliothek in Vaduz statt. Wir freuen uns auf folgende Programmpunkte:
Die Teilnehmenden der 32. Veranstaltung im Selbstporträt:
Doris Beck
Doris Beck, geboren 1961, lebt in Liechtenstein und leitet seit mehr als 20 Jahren ihr eigenes Beratungsunternehmen. Von 2005 bis 2013 ist sie zudem im liechtensteinischen Parlament als Abgeordnete tätig, später folgen mehrere Mandate in Verwaltungs- und Stiftungsräten. Als ihr Leben 2020 durch den plötzlichen Tod ihres Lebenspartners aus den Fugen gerät, findet sie Halt im Schreiben. Das autobiografische Memoire ›Gespräche mit Dir‹ war ihr Debüt und ist im Februar 2023 im Bucher Verlag erschienen. Zur Leipziger Buchmesse im März 2026 wird ihr Roman ›Leben finden‹ vom Bucher Verlag präsentiert.
Maya Hofer
Maya Hofer war Gymnasiallehrerin für Deutsch und Psychologie an der Kantonsschule Sargans und Dozentin für Psychologie an der Fachhochschule für Physiotherapie an der SUPSI Landquart. Seit der Pensionierung im Juli 2024 hat Maya Hofer eine eigene Praxis für psychologische Beratung und Coaching. Über ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Lesepatin einer ersten Volksschulklasse ist sie zum Schreiben für Kinder gekommen. 2025 erschienen die ersten zwei Bände von ›Zappel und Schlafi‹ im Novum Verlag und ›Die magischen Briefe‹ im Bucher Verlag. Im April 2026 erscheint der zweiteilige Fantasy-Jugendroman ›Livia und Silver in der Unterwelt‹. Maya Hofer ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und eine Enkelin.
Veronika Marxer
Die Historikerin Veronika Marxer liest Texte ihres verstorbenen Vaters, des Mundartschriftstellers Felix Marxer.
Felix Marxer wurde 1922 in Nendeln geboren und verstarb 1997. Er war langjähriger Vorsitzender des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein und Leiter des Landesmuseums. Literarisch machte er sich einen Namen als einer der bekanntesten Mundartschriftsteller der Region. Marxer sammelte Sprüche und Redensarten und trat als Verfasser kabarettistischer Texte in Erscheinung, so zum Beispiel in ›Die Frau im Laufgitter‹ von 1969. Seine Dialekttexte schildern Geschichten aus dem Bauernleben, die – wie er selbst sagte – »die Freude an unserer Mundart erhalten« sollen. In dem 2024 posthum erschienenen Buch ›I los dr d Ooora stoo!‹, herausgegeben von seiner Tochter Veronika Marxer, sind seine Geschichten erstmals gesamthaft publiziert.
Fabian Nägele
Fabian Nägele, Jahrgang 2001, ist in Triesenberg aufgewachsen. Er studiert Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Philosophie an der Uni Zürich und ist Initiant von ›Bookspread‹, einer digitalen Plattform, die den Prozess der Manuskripteinsendung sowohl für Schreibende als auch für Verlage erleichtert und die beim liechtensteinischen Jugendprojektwettbewerb 2022 den ersten Platz holte. Sein Bachelor, den er 2023 mit einer Arbeit über die Sprachskepsis bei Max Frisch, Ingeborg Bachmann und Paul Celan abgeschlossen hatte, wurde von der Uni Zürich mit einem Exzellenzstipendium ausgezeichnet. Derzeit schreibt Nägele neben seiner Masterarbeit über die Metapher bei Ludwig Wittgenstein an seinem Debütroman mit dem Arbeitstitel ›Lavadura‹.
Urheberrechtsnachweis:
Flyer: ZVG Liechtensteinische Landesbibliothek